Dresden 2017 - eine unglaubliche Reise


1. Tag

Das erste Highlight der diesjährigen Fahrt gab es schon, bevor wir überhaupt losgefahren sind. Der Kleinbus von unserem Fahrer Ralf Große wurde in einer Nacht- und Nebelaktion durch Matthias Schmidt mit unseren Vereinsfarben beklebt. Dies war nur dank der Mithilfe von Ralf´s Ehefrau möglich, sodass er am Morgen der Fahrt etwas geschockt auf seinen abends noch schwarzen Bus schaute...





Der erste Programmpunkt war ein Stop im Bergbautechnikpark bei Leipzig. Hier konnten wir uns ein Bild davon machen, wie zu DDR-Zeiten Steinkohle abgebaut wurde. Klaus Ferchof konnte aufgrund seiner jahrelangen Berufserfahrung in diesem Bereich die Führung übernehmen und uns viele Geräte erklären und Fragen beantworten.



Danach fuhren wir weiter nach Dresden. An unserer Unterkunft, der "Villa Barbara", angekommen waren wir alle positiv überrascht. Die Villa ist erstklassig renoviert, die Appartements sind sehr großzügig geschnitten und geschmackvoll eingerichtet. Wirklich vom feinsten. Highlight war der dazugehörige Gewölbekeller, in dem eine extra Küche und eine große Tafel bereit stand, an der wir alle zusammen (17 Personen) morgens frühstücken konnten. Das war wirklich klasse.







Der erste Tag war aber noch lange nicht vorbei, das Beste kam erst noch. René hatte uns für eine Führung mit dem Namen "Braumeister´s beste Schlückchen" angemeldet. Wir erwarteten eine Art Brauereiführung oder Verkostung und es begann auch so. Wir nahmen in Watzke´s Brauhaus Platz, bekamen Bretzeln, Bier und Knacker serviert und lernten von unserem Führer "Rudi" die Geschichte von Watzke`s Brauhaus kennen. Soweit so gut. 

Doch dann durften wir alle wieder aufstehen und Rudi führte uns erst an das Elbufer und dann über eine Elbbrücke auf die Elbterassen. Es entwickelte sich eine hochinteressante und emotionale Stadtführung. "Rudi" (geschätzte 75 Jahre alt) war absolut in seinem Element, erklärte immer wieder wie zerstört die Stadt war und welch enormer Aufwand in den letzten Jahren betrieben wurde um alles wieder aufzubauen. Man konnte vor dem inneren Auge sehen, was er meinte.

Am Ende der Führung, gleich neben der Frauenkirche, konnten wir alle verstehen, warum er sich so freute, als er uns das letzte Haus zeigte welches sich im Wiederaufbau befindet und das danach die Dresdner Innenstadt wieder so aussieht wie vor der Bombardierung. 









Diese Führung war wirklich einmalig und wird uns allen in Erinnerung bleiben. Abschluss der Führung bildete ein Essen in einem Brauhaus direkt gegenüber der Frauenkirche. Danach machten wir noch das Kneipenviertel unsicher und manche von uns die Nacht zum Tage.

2. Tag

Den zweiten Tag ließen wir etwas gemächlich angehen. Nach einem gemeinsamen Frühstück haben wir uns alle noch etwas ausgeruht und erst nach 1-2 Stunden in einem der Appartements so langsam wieder gesammelt. Hier wurden die Geschichten der letzten Nacht berichtet und, wenn auch etwas zögerlich, die ersten alkoholischen Getränke zu sich genommen. 



Gegen Mittag waren wir bereit für den nächsten Punkt auf unserem Reiseplan, die "Entdeckertour" durch Dresden. Hierbei wurde uns die Stadt erst vom Dach eines Doppeldeckerbusses aus gezeigt, danach ging es über das blaue Wunder (Brücke) zur ältesten Zahnradbahn und zum Abschluss mit der Elbfähre zurück zum Ausgangspunkt. Auch diese Tour war sehr schön, uns wurden eindrucksvolle Bauwerke gezeigt und viele Informationen zur Stadt und deren Geschichte vermittelt. 




Danach stand ein Abendessen im Altmarktkeller auf dem Programm. Dieses Brauhaus scheint einen guten Ruf zu genießen, da die Schlange davor extrem lang war und alle Gäste ohne Reservierung direkt abgewiesen wurden. Zum Glück hatte unser Reiseleiter René, wie immer, alles perfekt geplant und eine große Tafel für uns reserviert. Somit konnten wir ein tolles Abendessen mit gutem Bier und gutem Essen genießen.

Abends machten wir wieder die Kneipen und Bars der Stadt unsicher und hatten viel Spaß beim erkunden der sehr unterschiedlichen Läden in denen wir so gelandet sind.



3. Tag

Nach unserem, wieder einmal, opulenten Frühstück im Gewölbekeller, stand dieser Tag ganz im Zeichen der Bastei und des Elb-Sandsteingebirges. Um dieses zu besichtigen mussten wir zuerst eine Stunde mit dem Zug fahren. Im Zielort Rathen angekommen, wanderten wir ca. 1 Stunde bergauf um unser Ziel zu erreichen. Die Natur in Rathen und Umgebung ist wirklich einmalig. Unglaublich, dass man solch beeindruckende Natur so kurz vor Dresden findet. Da es ein Feiertag war und das Wetter klasse, war es natürlich brechend voll, aber das störte uns nicht. Wir haben uns alles in Ruhe angeschaut und waren begeistert. 






So langsam merkte man aber auch die Kräfte schwinden, sodass wir uns für das Folgeprogramm nicht mehr so leicht einigen konnten. Ein Teil der Gruppe besichtigte nach der Rückkehr nach Dresden  noch die Frauenkirche von innen, manche gingen in das nächste Shoppingcenter und der Rest fuhr in die "Villa Barbara". 





Somit trafen wir uns erst alle zum Abendessen in der "Kutscherschänke" wieder. Beim gemeinsamen Abendessen wurde der Tag nochmal besprochen und die Pläne für den Abend geschmiedet. An diesem Abend fand ganz in der Nähe unserer Unterkunft ein "Oktoberfest" in einer Kneipe statt. Dieses wollte sich fast niemand entgehen lassen. Somit wurde der letzte Abend nochmal für eine große gemeinsame Party genutzt.

4. Tag

Um es kurz zu machen, die Akkus waren leer. Wir haben gemeinsam gefrühstückt und danach alles aufgeräumt und gepackt. Danach beluden wir die Auto´s und machten uns auf den Heimweg. 

Fazit

Viel mehr als wir, kann man in 3,5 Tagen Dresden wohl nicht erleben. Es war wirklich eine unglaublich schöne Fahrt. René hat Alles super organisiert und die Teilnehmer haben dafür gesorgt, dass diese Fahrt unvergesslich wurde. 

Wir freuen uns jetzt schon auf die nächste Alte-Herren-Fahrt im Jahr 2018 !
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Letztes Update: 27.11.2017 19:36

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